Alexa liest Rising Death als eBook

Vielleicht kennt der Eine oder Andere bereist Alexa. Hierbei handelt es sich um keinen Charakter aus Rising Death, sondern um die künstliche Intelligenz von Amazon. In die weite Welt gelangt Alexa durch den Amazon Echo oder den Echo Dot. Die moderne künstliche Intelligenz soll das eigene Zuhause “smarter” machen. Neben den bereits sehr netten Funktionen, wie Radio abspielen, nach dem Wetter fragen und eine Pizza bestellen, kann Alexa auch das Licht im Haus steuern, ebenso wie Rollläden, die Heizung und Sicherheitssysteme. Klingt anfangs erst mal ziemlich futuristisch, funktioniert aber erstaunlich gut. Hierfür benötigt man natürlich die entsprechend kompatible Hardware (Philipps Hue etc.).
Alexa wird durchgängig von Amazon weiterentwickelt und andere Entwickler können sogenannte “Skills” für Alexa programmieren. Hier gibt es zum Beispiel Skills der Deutschen Bahn, dem Abfallkalender und vielen mehr. Manche sind richtig gut und sinnvoll, andere dagegen … ausbaufähig. Beinahe wöchentlich kommen bei Alexa neue Funktionen hinzu. So auch nun die Vorlesefunktion. Was erst mal sehr banal klingt, ist eine für mich sehr beeindruckende Fähigkeit.

Man sagt einfach zu Alexa: “Alexa, lies Rising Death” und die treue Gehilfin legt los. Zuvor muss man das eBook natürlich zum günstigen Preis von 2,99 EUR gekauft oder über Kindle Unlimited kostenlos ausgeliehen haben (funktioniert auch mit der kostenlosen 30 Tage Probemitgliedschaft!).
Während man als Autor beim Hörbuch erst einmal einen sehr guten Sprecher beauftragen muss, das Ganze professionell aufnimmt und dann zusammenschneidet, kennt Alexa keine Hemmungen. Ohne Vorbereitung liest sie das Buch vor. Hierbei ist es extrem erstaunlich, wie gut die künstliche Intelligenz ist. Sie macht Pausen im Text, spricht auch umständliche Namen (zumindest in meinem Buch) problemlos aus und verspricht sich nie.

Selbstverständlich kann man das Vorgelesene nicht mit einem professionell produzierten Hörbuch vergleichen. Dafür ist die Stimme einfach zu monoton. Um aber entspannt auf der Couch sitzend sich einfach mal berieseln zu lassen, ist es echt perfekt. Ein weiterer Nachteil im Vergleich zum Hörbuch ist, dass man zwingend den Echo dabei haben muss und die funktioniert nicht ohne WLAN. Mal eben auf der Autofahrt weiter vorlesen lassen ist leider (noch?) nicht möglich.

Den Amazon Echo gibt es für “ordentliche” 179,99 EUR wohingegen der Echo Dot “nur” 59,99 EUR kostet. Ich selbst habe den Echo Dot seit einigen Monaten im Einsatz. Der einzige Unterschied zwischen den Beiden, ist der Lautsprecher. Der Lautsprecher des Echo Dots reicht jedoch locker aus, um einen Raum zu beschallen. Zudem kann man ihn per Bluetooth mit jeder Bluetooth-fähigen Anlage / Lautsprecher verbinden. Der integrierte Lautsprecher des Amazon Echo ist deutlich besser, als der des Dots. Welche Version man braucht, hängt von den persönlichen Vorlieben ab.

Wenn ihr nun auch Interesse an Alexa und den Echo bekommen habt, würde ich mich freuen wenn Alexa schon bald für euch zur Vorleserin wird!

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